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Geschrieben im Monat Oktober 2018:
Guten Tag allerseits,
 
15.10.2018

Doch ja, ich habe die bayerischen Wahlergebnisse mit großem Interesse verfolgt. Da sie aber in der Tendenz seit längerem absehbar waren, überraschte und bewegte mich an diesem Wochenende ein anderes Ereignis wesentlich mehr: 40 000 Leute hatte man zur Demo  "#Unteilbar" in Berlin erwartet, weit über 200 000 sind gekommen.  Es ist gut, zu sehen, dass  Zug um Zug der liberale, weltoffene, humanistische Teil der Zivilgesellschaft sich aus seiner Schockstarre gegenüber dem vermeintlich unaufhaltsamen Roll-Back rechtsreaktionärer Tendenzen befreit. Nach der Devise, die ein "Zeit"-Kommentar heute ausgibt: "Es ist Zeit sich zu wehren. Wenn Hass um sich greift, müssen Demokraten auf die Straße."  

03.10.2018

Das Stück ist 2476 Jahre alt und doch bis heute eine Säule des Welttheaters. Aischylos hatte „Die Orestie“ als Dreiteiler verfasst. Am Godesberger Schauspielhaus des Theaters Bonn sind davon jetzt nur zwei geblieben. In der interessanten Bearbeitung von Regisseur Marco Storman und Dramaturgin Male Günther fehlt die finale Gerichtsverhandlung zu Athen. Stattdessen flaniert die feine Gesellschaft umeinander, bestimmen heutige Fürsten aus Business und Politik das Zusammenleben nach ihrem Interesse - und schließt der Abend mit der Frage: "Endet er nie, der Fluch".

> Meine Premierenkritik

(3900 Anschläge, RZ-Text, 49 Cent)


01.10.2018

Bei einer Archivrecherche stieß ich zufällig auf eine Analyse, von mir geschrieben vor genau zehn Jahren zum Ergebnis der damaligen Bayernwahl. Im Vorspann hieß es: "Die Erosion der beiden Volksparteien schreitet voran. Was die Frage aufwirft, ob Union und SPD nur vorübergehend etwas indisponiert sind, oder ob die politischen Großtanker sich vielleicht überlebt haben." Es gibt in diesem Text eine Sache, bei der ich mich prognostisch geirrt habe: Ich erkannte zwar den Leerraum, der beim In-die-Mitte-rücken rechts von der Union entsteht, erwartete aber die Herausbildung einer neuen rechtsbürgerlich-konservativen Partei. Dass sich der Rechtsradikalismus dort einnisten würde, schien mir undenkbar.

Hier der alte Artikel in Gänze (freier Lesetext)
2008-09-30 Analyse:
Nach der Bayernwahl: Sind die großen Volksparteien ein Auslaufmodell?


                                             ***

Das ist doch mal eine prima Idee: Der Umweltbeauftrage des Städtchens Ransbach-Baumbach (WW) hat eine, sagen wir: Wanderkelterei herbeiorganisiert. Im Gemeindeblättchen war der 1.10. als Keltertag am kommunalen Grünschnittplatz angekündigt worden. Nach telefonischer Voranmeldung konnten die Bürger heute ihre gesammelten Fallobstäpfel anliefern, aus denen dann sofort Saft gepresst und in 5-Liter-Tütenkartons abgefüllt wurde. 1 Euro pro Liter Saft ( zwei Jahre haltbar) aus eigenen Früchten kostete einen die Operation. Erfreuliches Ergebnis: Bei mir im Keller liegt nun der Apfelsaftvorrat für ein ganzes Jahr - hergestellt aus Fallobst, das nicht mehr unterm Baum verfault.

                                            ***


Anschluss Monat September:

30.09.2018

Er bleibt. Weitere fünf Jahre. Günter Müller-Rogalla, Intendant des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie in Koblenz. Im Juni 2018 war vermeldet worden, er und das Land Rheinland-Pfalz haben sich auf eine Verlängerung seines Vertrages bis ins Jahr 2024 geeinigt. Dann wäre der gebürtige Idar-Obersteiner 62 Jahre alt und hätte in zehn dieser Lebensjahre die Geschicke des Orchesters in Koblenz an maßgeblicher Stelle mitgeprägt. Vier sind bereits vorüber, als wir uns unlängst, kurz vor Start der Spielzeit 2018/19, im Görreshaus zum Gespräch trafen über „Wie war‘s, wie ist‘s, was wird?“.

∇ Mein Artikel "Wie war's, wie ist's, was wird?"
(freier Lesetext, 12 000 Anschläge)


27.09.2018

Die erste Tanzproduktion der neuen Spielzeit am Staatstheater Mainz besteht aus zwei schier gegensätzlichen Stücken. Da kommt „Im Orbit“ zur Uraufführung, eine kleine, kurze, leise, zarte Arbeit der britisch-zypriotischen Düsseldorferin Alexandra Waierstall. Darauf folgt die Wiederaufführung der furiosen großen Tempochoreografie „Fall Seven Times“, die das libanesisch-spanische Choreografenpaar Guy Nader und Maria Campos 2016 für Mainz kreiert hatte und die 2017 mit dem Theaterpreis „Faust“ ausgezeichnet wurde.So unterschiedlich die beiden Teile sind, ist ihnen doch eines gemeinsam: Unisex – Tänzerinnen und Tänzer werden nicht mehr nach Rolle, Funktion, Bewegungsrepertoire, Kostüm geschlechtlich unterschieden.

> Meine Besprechung
(3400 Anschläge, RZ-Text, 49 Cent)


26.09.2018

Artikel in der Rhein-Zeitung auf Basis eines Gesprächs mit mir über mein Buch zur Geschichte des Koblenzer Musik-Instituts. Das Foto entstand beim Signieren der ersten verkauften Exemplare am Rande des MI-Konzertes am vergangenen Freitag. Der RZ-Beitrag beginnt wie folgt:

Andreas Pecht, Lesern dieser Zeitung als langjähriger Kulturredakteur, dann als Autor bestens bekannt, erinnert sich gut an das Wechselbad der Gefühle, als er erstmals auf ein mögliches Buchprojekt zum Musik-Institut angesprochen wurde: „Zunächst erschrickt man natürlich, wenn man an den großen Zeitraum von 210 Jahren denkt, den es zusammenzufassen gilt“, räumt er ein. (...)

> Seit 210 Jahren aus Liebe zur Musik. Andreas Pecht stellt die Geschichte des Musik-Instituts Koblenz vor
(4300 Anschläge, kostenpflichtiger RZ-Text, 49 Cent)



Weiter zurückliegende Texte
siehe Rückschau-Links unten


 
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Andreas Pecht


2018-09-30a Rückschau:
"Guten Tag allerseits" in den Monaten
August/September 2018



2018-07-31 Rückschau:
"Guten Tag allerseits" Juni/Juli 2018



 

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