Guten Tag allerseits

28.05.2021

Des Lebens eigentümliche Zufälle: Die 67 000 Exemplare der heute erschienenen Juni-Ausgabe des mittelrheinischen Monatsmagazins "Kulturinfo" waren diese Woche gerade fertig gedruckt, da erhielt ich meinen lange erwarteten Termin zur Corona-Impfung. Dies sei der journalistischen Korrektheit halber angezeigt, weil es in meiner seit 2005 auf Seite 2 des "Kulturinfo" publizierten Kolumne "Quergedanken" in der diesmaligen Folge 191 auch knurrig um die deutsche Impfkampagne geht. > Lesen hier "Brennt da Licht am Ende des Tunnels?"


25.05.2021

Und jetzt mal: Stimmung!!! Himmelarschundwolkenbruch, ich hab' ja nichts dagegen, dass es regnet, aber vom diesjährigen mitteleuropäischen Kaltloch nun die Schnauze gestrichen voll! Wissta Bescheid.


22.05.2021

Doch ja, ich finde ehrenwert, bemerkenswert, teils bewundernswert, was in der Kulturlandschaft während der Pandemie-Monate im digitalen Bereich alles auf die Beine gestellt worden ist. Gut, dass es das gibt - und manches wird wohl auch nachher als quasi neue Sparte bleiben. Gleichwohl habe ich für meine Person ein Problem mit den Digitalformaten: Die derart dargebotene Kunst geht nicht wirklich an mich. Anders gesagt: Vor allem Theater, Tanz, Bildkunstbetrachtung gelangen via PC-Bildschirm nur bis in die Ratio des Kopfes, erreichen kaum je das Herz (per Mini-Mattscheibe von Smartsphones käme vollends gar nichts bei mir an). Das Phänomen ist nicht neu: Schon früher blieb das Anschauen von Schauspiel, Ballett etc. im Fernsehen für mich eher rationale Kunststudie denn Kunsterlebnis. Ich weiß, es gibt eine Menge Leute, denen geht es ganz anders. Schön so, nicht zuletzt für die Kunstschaffenden.


20.05.2021

Zwischeninfo an die Gartenfreunde: Mein Experiment "Kartoffeln hochziehen im kaputten  Regenfass" läuft bis dato wie geschmiert.  Die vier kurz über den Fassboden gesetzten Kartoffeln treiben ihre Grünblätter inzwischen munter und kräftig durch fast 90 cm Erde. Jeden zweiten Tag schütte ich einen Eimer Erde nach. Gleich nach Pfingsten wird das Fass randvoll sein. Dann können die Kartoffelpflanzen sich obenraus voll entwickeln und lassen darunter im ganzen Fassraum, hoffentlich, ordentlich Erdäppel wachsen.


19.05.2021

Etliche Regentage hintereinander. Die habe ich genutzt, um mich malpraktisch mit zwei bekannten Meisterwerken herumzuschlagen: Max Beckmanns "Zwei Kabarettistinnen" von 1943 und Vincent van Goghs "Sonnenaufgang bei St. Rrémy" aus dem Jahr 1899. Beim Blättern in den Kunstbänden riefen beide schon eine Weile immer wieder "versuch dich doch mal an uns". > Beide Bilder größer (hier)


18.05.2021

Freude! Heute stehen erstmals knackfrische Ernteprodukte der Saison 2021 aus meinem Garten auf dem Mittagstisch: Ein Teller mit Radieschen und "Eiszapfen" plus ein Schüsselchen mit Rucola.


16.05.2021

Ei guck, Menschen sind bisweilen lustige Wesen. Da argumentieren Leute über Wochen und Monate vehement dagegen, steigende Inzidenzen als Maßstab für Verschärfungen des Seuchenschutzes heranzuziehen. Jetzt aber fordern vielfach diesselben Leute mit nachdrücklichem Verweis auf sinkende Inzidenzen, die Schutzmaßnahmen rasch weitgehend auszusetzen.

Noch lustiger sind ein paar zehn- oder hunderttausend Zeitgenossen, die unerbittlich seit Monaten daran festhalten: "Die Corona-Einschränkungen müssen weg. Die AHAL-Regeln müssen weg. Niemand sollte sich impfen lassen. Tests sind nur staatliche Schikanemaßnahmen und müssen weg." Ja was wollen diese Typen denn? MAOAM, ganz bestimmt, und Freibier.


11.05.2021

Freude, auch ein bisschen Eigenstolz. Der Sohn vom seligen Schreinermeister Pecht hat da mal was gebaut, aus lauter auf dem Dachboden und im Werkstattkeller auffindbarem Krempel: Ein Maleck in der Schreibstube nebst einklappbarer, abhängbarer, für stehendes und sitzendes Arbeiten je umhängbarer "Staffelei" (1x1 m) mit 3-fach verstellbarem Neigungswinkel. Damit ist der Schreibtisch befreit von der wuchernden Pinsel-Passion, kann ich mal über das kleine A3-Format hinausgehen. Und - raffiniert, wie ich meine - mit drei Handgriffen tendiert nötigenfalls der Platzbedarf des Malecks fast gegen Null, ohne dass man irgendwas in anderer Räume verfrachten müsste.
"Schön" mag anders gehen, aber meine Schreibstube ist im kleinen Häuschen nur ein kleines Durchgangszimmer und seit jeher eben primär ein ARBEITSraum. Passt. Und weiter geht's, unter verbesserten Bedigungen - mit der entdeckerischen Abenteuerreise durch die Welt der Bildenden Kunst.


08.05.2021

Es ist schon seit einiger Zeit auch für regelmäßige Besucher meiner Wesite unübersehbar: Des Autors Wechsel in den Ruhestand verändert das Geschehen hier doch beträchtlich. Vor allem geschieht erheblich weniger als in vorherigen Zeiten, und es geschieht anderes. Das ist Folge der veränderten Lebensumstände (Rentnerdasein) sowie der Freisetzung neuer Interessen jenseits des bisherigen journalistischen Spektrums in Kultur und Politik... > Weiterlesen: "Info in eigener Sache"


27.04.2021

Viele wissen es. Andere ahnen es, weil meine Präsenz in Zeitungen und an Vortragspulten mittlerweile gegen Null tendiert, weil auch hier auf meiner website ionzwischen deutlich weniger passiert als in früheren Jahren: Der Autor ist in den Ruhestand getreten. Das schon vor einigen Monaten. Und was mache ich nun mit all der gewonnenen Verfügungszeit? „Er dreht am Rad“, meint Freund Walter schnippisch.... > Mehr dazu in meinen "Quergedanken" Nr. 190 "Aus dem Ruhestand"