Guten Tag allerseits

06.04.2021

Ich mag Leute, die einen Spleen haben, eine Marotte, eine Schrulle, ein skurriles Hobby, eine absonderliche Passion oder seltsame Eigenart. Solange sie niemandem schaden oder einem mit überschießendem Missionierungsdrang ständig auf den Keks gehen. Am liebsten sind mir jene, die .... > weiterlesen hier


01.04.2021

Wer will denn jetzt noch mit Astraseneca geimpft werden? Na logisch: ICH, ich, ich (65) - und alle Leute derselben Altersklasse in meinem näheren und weiteren Umfeld. Es lässt sich doch keiner die Chance entgehen, plötzlich 12 Millionen Plätze in der Impfreihenfolge nach vorne zu rücken. Zudem: Jeder Geimpfte ist ein Fortschritt für die Seuchenbekämpfung. Gefahr: Es sterben jedes Jahr etwa 500 mal mehr Leute an Nebenwirkungen von Ibuprofen. Ab kommenden Mittwoch können sich in RLP die 60- bis 70-Jährigen zur Astra-Impfung anmelden. Do simma dabei!!


01.04.2021

"Reden wir mal übers Essen. Davon sind alle betroffen, hat jeder Ahnung. Denn alle müssen essen – egal wie das Wetter ist und was sich ringsumher mehr oder minder Dramatisches abspielt. Ein Entschluss Walters brachte das Thema neulich bei uns aufs Tapet mit der beiläufigen Bemerkung, er sei seit drei Wochen Vegetarier. (...)." So beginnt die aktuelle Folge Nr. 189 meiner seit 2005 bestehenden Monatskolumne  "Quergedanken". > weiterlesen "Allesfresser, Vegetarier, Veganer und Co."

Bevor ihr in die Lektüre des hier verlinkten (freien) Textes einsteigt, noch zwei Anmerkungen. 1. Ich benutze den Begriff "Allesfresser" (mich selbst eingeschlossen) nicht als Urteil, sondern in Anlehnung an die Kategorisierung der Biologie (Omnivoren). 2. Im Unterschied zur landläufig verbreiteten Ansicht sind täglich reichhaltige Fleischmahlzeiten historisch für das Gros der Menschen NICHT die Regel. Wir müssen mehr als 10 000 Jahre in die letzte Eiszeit zurückgehen, um in Europa auf Vorfahren zu treffen, die sich hauptsächlich von Fleisch ernährten. Und das auch nur, weil in der damals trockenkalten Tundralandschaft auf dem Kontinent essbare Pflanzen nur spärlich vorkamen, wandernde Wildtierherden indes in großer Zahl. Von der Sesshaftwerdung bis zur Wirtschaftswunderzeit war reichlich Fleisch auf dem Tisch ein Privileg der wohlhabenden Schichten, bestand die Basis der Volksernährung aus Getreidebrei (später Brot), Kohlgewächsen und Wurzelgemüse.